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Pflegt den Kontakt zu den Eltern

März 6, 2011

Der Unterricht von Kindern macht wahrscheinlich mehr als zwei Drittel des Umsatzes – und der Arbeit – eines Kampfkunstlehrers aus. Das haben sich viele wahrscheinlich anders vorgestellt. Sie haben gedacht, sie machen eine Sportschule auf und automatisch kommen lauter Jungs im Alter von 16 bis 20 Jahren, die auf Wettkämpfe gehen wollen und ein Hardcore-Training zu schätzen wissen.

Doch dann kommt plötzlich eine Horde Fünf- bis Achtjähriger, die meist lieber spielen als die nächste Form lernen wollen. Und an der Seite sitzen deren Eltern, die mit Argusaugen aufpassen, wie wir mit ihren Sprösslingen umgehen. Macht euch diese Energie zu Nutze! Viele Mütter und Väter helfen gern beim Unterricht. Bittet sie, Pratzen zu halten, mit dem Blocker anzugreifen, Bälle zu werfen, denen die Kinder ausweichen müssen. Je mehr wir Kampfkunst zu einer Familienangelegenheit machen, umso länger bleiben uns unsere Schüler erhalten.

Schon vor Jahren habe ich gesehen, wie ein Kampfkunstlehrer nach einer Junior-Danprüfung nicht nur den 13-jährigen Schüler, sondern auch desses Eltern mit einer Urkunde ausgezeichnet hat. Die Eltern meiner Schüler freuen sich über so eine Geste sehr.

Beliebt sind auch unsere regelmäßigen Eltern-Kinder-Seminare, bei denen Eltern mit ihren Kindern zusammen trainieren, neues lernen und etwas erleben können.

Ladet die Eltern eurer Schüler auch regelmäßig zu Sonderveranstaltungen ein, sei es eine Sommerparty oder eine Vorführung. Bietet ihnen an, die Schulklassen ihrer Kinder zu besuchen und dort eine kostenlose Unterrichtsstunde zum Thema Selbstverteidigung zu halten. Die Eltern werden es euch danken und euch weiterempfehlen. Nicht, weil ihr sie darum bittet, sondern weil sie von eurer Arbeit überzeugt sind.

 

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Lasst euch helfen – damit ihr nicht nur auf der Matte Erfolg habt!

Oktober 29, 2009

Stellt euch vor, einer eurer Grüngurt-Schüler sagt, er möchte sich in eurer Schule abmelden und künftig für sich alleine trainieren – er habe genug gelernt und könne sich ja noch aus Büchern, DVDs und Seminaren weiterbilden. So was passiert, auch wenn erfahrene Trainer darüber den Kopf schütteln. Schließlich haben auch hochgraduierte Kampfsportler noch Lehrer, bei denen sie Unterricht nehmen. Schließlich bieten die Kampfkünste einen Weg des lebenslangen Lernens. Interessanterweise sind es genau diese Lehrer, die jedes Jahr viel Zeit und Geld für ihre Weiterbildung in Sachen Kampfkunst in die Hand nehmen, die keine besonders erfolgreichen Schulen betreiben. Nicht, dass sie kein Geld mit ihrer Kampfkunst verdienen wollen, sie wissen nicht, wie das Kampfkunst-Geschäft funktioniert. Aber das kann man lernen, genau so wie treten und schlagen. Man muss sich nur damit beschäftigen. Und ein Unternehmer – ein Sportschulbetreiber ist nichts anderes – sollte mindestens genauso viel Zeit und Energie in die Entwicklung seines Unternehmens wie in sein Produkt investieren. Es reicht also nicht, ein ausgezeichneter Kampfkunst-Lehrer zu sein: Wenn die Abläufe, das Marketing und der Verkauf nicht stimmen, ist eine Kampfkunst-Schule zum Scheitern verurteilt. Deshalb möchte ich mit dieser Seite und dem Wegweiser-System unserer Branche zu mehr Erfolg und Anerkennung verhelfen.

Inzwischen gibt es zahlreiche amerikanische Firmen, die Beratung für Kampfkunstschulen anbieten und zudem auch fertige Marketing-Kampagnen zur Verfügung stellen. Allerdings in englischer Sprache. Auch in Deutschland finden inzwischen regelmäßig Seminare zum Thema „Kampfkunst & Business“ statt. Neben dem Wissen, das hier vermittelt wird, bietet sich hier auch die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Denn nur wer eine professionelle Schule leitet, kann die Sorgen und Probleme anderer Schulleiter verstehen. Und oft kennt einer längst die Lösung für ein Problem, das einem anderen Schulleiter als unlösbar erscheint. Wer also seinen Lebensunterhalt als Kampfkunstlehrer verdienen möchte, sollte sich auch in Sachen Business weiterbilden und sich am besten einen Mentor suchen. Dieser Weg hat ihm zum Erfolg als Kampfkünstler verholfen, und im Kampfkunst-Geschäft wird es nicht anders sein.