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Neues Jahr – neue Ziele!

Dezember 13, 2010

Am Anfang eines neuen Jahres macht es Sinn, sich neue Ziele zu setzen: Wie viele Schüler  wollen wir am Ende des Jahres haben? Wie viele neue Schüler müssen wir dafür gewinnen? Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wahrscheinlich ein Drittel unserer derzeitigen Schüler im Laufe des Jahres kündigen werden – wenn wir gut sind.

Wenn wir festgelegt haben, wie viele neue Schüler wir in diesem Jahr brauchen, verteilen wir diese Zahl auf die einzelnen Monate. Aber nicht gleichmäßig, denn wir werden im Januar, Februar und März sowie im September und Oktober sicher mehr Schüler gewinnen als während der Sommerferien.

Dann überlegen wir, mit welchen Aktionen wir in den jeweiligen Monaten auf uns aufmerksam machen können, zum Beispiel einem Tag der offenen Tür oder einem Schnupperkurs für besondere Zielgruppen. Kindergeburtstage und Veranstaltungen in öffentlichen Schule eignen sich ebenfalls sehr gut, um Interesse bei Kindern und deren Eltern zu wecken.

Wir sollten uns außerdem immer wieder mal Gedanken darüber machen, wie unsere Schule in ein oder zwei Jahren aussehen soll – was sollen unsere Schüler können, wollen wir mit ihnen Wettkämpfe besuchen oder einen größeren Schwerpunkt auf Breitensport und Selbstverteidigung setzen. Und wie wollen wir uns selbst als Trainer weiter entwickeln? Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein. Welche Lehrgänge wollen wir also dieses Jahr besuchen, welche Gasttrainer zu uns einladen? Wenn wir uns diese Ziele am Jahresanfang setzen und dann auch umsetzen, werden wir deutlich bessere Resultate erreichen.

Wer seine Ziele außerdem mit seinen Schülern teilt, wird noch erfolgreicher sein. Denn an gemeinsamen Zielen arbeitet es sich leichter. Und eure Schüler wollen schließlich auch besser werden. Also lasst sie wissen, was ihr mit ihnen vorhabt und was ihr von ihnen erwartet – damit 2011 noch besser wird!

 

Über den Autor:

Marc Sigle, 4. Dan Karate, 3. Dan Taekwon-Do, ist seit 1989 Kampfsport-Journalist und betreibt seit 2003 eine Schule für Kampfkunst und Selbstverteidigung in Esslingen am Neckar (www.Bushido-Esslingen.de). Mehr Informationen über seine Konzepte gibt es unter http://www.Wegweiser-System.de

 

 

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Lasst euch helfen – damit ihr nicht nur auf der Matte Erfolg habt!

Oktober 29, 2009

Stellt euch vor, einer eurer Grüngurt-Schüler sagt, er möchte sich in eurer Schule abmelden und künftig für sich alleine trainieren – er habe genug gelernt und könne sich ja noch aus Büchern, DVDs und Seminaren weiterbilden. So was passiert, auch wenn erfahrene Trainer darüber den Kopf schütteln. Schließlich haben auch hochgraduierte Kampfsportler noch Lehrer, bei denen sie Unterricht nehmen. Schließlich bieten die Kampfkünste einen Weg des lebenslangen Lernens. Interessanterweise sind es genau diese Lehrer, die jedes Jahr viel Zeit und Geld für ihre Weiterbildung in Sachen Kampfkunst in die Hand nehmen, die keine besonders erfolgreichen Schulen betreiben. Nicht, dass sie kein Geld mit ihrer Kampfkunst verdienen wollen, sie wissen nicht, wie das Kampfkunst-Geschäft funktioniert. Aber das kann man lernen, genau so wie treten und schlagen. Man muss sich nur damit beschäftigen. Und ein Unternehmer – ein Sportschulbetreiber ist nichts anderes – sollte mindestens genauso viel Zeit und Energie in die Entwicklung seines Unternehmens wie in sein Produkt investieren. Es reicht also nicht, ein ausgezeichneter Kampfkunst-Lehrer zu sein: Wenn die Abläufe, das Marketing und der Verkauf nicht stimmen, ist eine Kampfkunst-Schule zum Scheitern verurteilt. Deshalb möchte ich mit dieser Seite und dem Wegweiser-System unserer Branche zu mehr Erfolg und Anerkennung verhelfen.

Inzwischen gibt es zahlreiche amerikanische Firmen, die Beratung für Kampfkunstschulen anbieten und zudem auch fertige Marketing-Kampagnen zur Verfügung stellen. Allerdings in englischer Sprache. Auch in Deutschland finden inzwischen regelmäßig Seminare zum Thema „Kampfkunst & Business“ statt. Neben dem Wissen, das hier vermittelt wird, bietet sich hier auch die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Denn nur wer eine professionelle Schule leitet, kann die Sorgen und Probleme anderer Schulleiter verstehen. Und oft kennt einer längst die Lösung für ein Problem, das einem anderen Schulleiter als unlösbar erscheint. Wer also seinen Lebensunterhalt als Kampfkunstlehrer verdienen möchte, sollte sich auch in Sachen Business weiterbilden und sich am besten einen Mentor suchen. Dieser Weg hat ihm zum Erfolg als Kampfkünstler verholfen, und im Kampfkunst-Geschäft wird es nicht anders sein.