Archive for Oktober 2009

Lasst euch helfen – damit ihr nicht nur auf der Matte Erfolg habt!

Oktober 29, 2009

Stellt euch vor, einer eurer Grüngurt-Schüler sagt, er möchte sich in eurer Schule abmelden und künftig für sich alleine trainieren – er habe genug gelernt und könne sich ja noch aus Büchern, DVDs und Seminaren weiterbilden. So was passiert, auch wenn erfahrene Trainer darüber den Kopf schütteln. Schließlich haben auch hochgraduierte Kampfsportler noch Lehrer, bei denen sie Unterricht nehmen. Schließlich bieten die Kampfkünste einen Weg des lebenslangen Lernens. Interessanterweise sind es genau diese Lehrer, die jedes Jahr viel Zeit und Geld für ihre Weiterbildung in Sachen Kampfkunst in die Hand nehmen, die keine besonders erfolgreichen Schulen betreiben. Nicht, dass sie kein Geld mit ihrer Kampfkunst verdienen wollen, sie wissen nicht, wie das Kampfkunst-Geschäft funktioniert. Aber das kann man lernen, genau so wie treten und schlagen. Man muss sich nur damit beschäftigen. Und ein Unternehmer – ein Sportschulbetreiber ist nichts anderes – sollte mindestens genauso viel Zeit und Energie in die Entwicklung seines Unternehmens wie in sein Produkt investieren. Es reicht also nicht, ein ausgezeichneter Kampfkunst-Lehrer zu sein: Wenn die Abläufe, das Marketing und der Verkauf nicht stimmen, ist eine Kampfkunst-Schule zum Scheitern verurteilt. Deshalb möchte ich mit dieser Seite und dem Wegweiser-System unserer Branche zu mehr Erfolg und Anerkennung verhelfen.

Inzwischen gibt es zahlreiche amerikanische Firmen, die Beratung für Kampfkunstschulen anbieten und zudem auch fertige Marketing-Kampagnen zur Verfügung stellen. Allerdings in englischer Sprache. Auch in Deutschland finden inzwischen regelmäßig Seminare zum Thema „Kampfkunst & Business“ statt. Neben dem Wissen, das hier vermittelt wird, bietet sich hier auch die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Denn nur wer eine professionelle Schule leitet, kann die Sorgen und Probleme anderer Schulleiter verstehen. Und oft kennt einer längst die Lösung für ein Problem, das einem anderen Schulleiter als unlösbar erscheint. Wer also seinen Lebensunterhalt als Kampfkunstlehrer verdienen möchte, sollte sich auch in Sachen Business weiterbilden und sich am besten einen Mentor suchen. Dieser Weg hat ihm zum Erfolg als Kampfkünstler verholfen, und im Kampfkunst-Geschäft wird es nicht anders sein.

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